Und immer wenn Du denkst, es gaebe keine Superlativen mehr, dann kommt in Argentinien eine neue Sensation daher...
So koennte man den Urlaub hier beschreiben. Denn am nachsten Tag fuhren wir eine Strecke, die einem in jeder Kurve den Atem stocken liess. Und Kurven gab es sehr viele.
Bisher haben wir ja schon eine Menge Kehren, Schleifen und Paesse bewaeltigt. Auf Gravel, gut ausgebaut, zweispurig oder eng. Meist mit sehr wenig bis kaum Verkehr.
Aber die Strecke nach Iruya, einem einsam gelegenen Bergdorf schlaegt so ziemlich alles. Die ungepflasterte Strasse schraubt sich zuerst durch relativ unspektakulaere gruene Berge auf 4.000 Meter. Danach geht es extrem steil bergab in ein Flusstal bis auf 2.780 Meter. Staendig Haarnadelkruven und Engstellen, 20 km/h Geschwindigkeit. Dazu noch Gegenverkehr, sogar Busse. Wenn die einem entgegen kommen, dann stockt der Atem. Aber irgendwie passt man dennoch aneinander vorbei.
Hat man die 48 Kilometer dann in 2 Stunden Fahrzeit bewaeltigt, kommt man in Iruya an. Die Hosteria liegt ganz oben und die gepflasterten Strassen sind breit genug fuer genau ein Fahrzeug und extrem steil. Uff. So eine Fahrt erlebt man nicht alle Tage - und am naechsten Morgen dann die ganze Kurverei wieder zurueck, raus aus dem Tal. Ein insgesamt sehr beeindruckendes Erlebnis!
Jetzt sind wir in unserem netten Hotel in Tilcara, heute waren wir in Pumumarca und an den Salinas Grande, wo noch Salz gewonnen wird. Nach 2 Wochen hat uns der Tourismus wieder, Busse, Souvenirverkaufer in Massen und ploetzlich Cubierta/Gedeck zahlen in den Restaurants. Fuer uns noch eine etwas fremde Welt...
Doch hierher kommt jeder Tourist mit Veranstalter oder Bus ab Salta. Dem entsprechend ist das Preisniveau. Wenn die Orte wenigstens huebscher waren und weniger staubig. Gestern kam ploetzlich am Nachmittag heftiger Wind mit Sandsturm und Kaelteinbruch, wir haben gefroren und die dicken Jacken rausgeholt. Heute wieder strahlend bleuer Himmel wie immer und Sonne satt.
Morgen fahren wir in ein Hotel mit heissen Thermen, danach noch 2 Tage runter in die Yunga-Waelder, ebenfalls mit Thermen. Dann noch eine Nacht Salta und zurueck nach Buenos Aires.
Der Winter in Deutschland kann kommen, ich habe jetzt warme Schals aus Guanako- und Alpakawolle. Haette ich die doch angezogen, als wir uns in nder ungeheizten Hoseria in El Penon erkaeltet haben. Das ist in dieser Hoehe nicht sehr lustig, uns gehen immer die Ohren zu...
Gruss von Ingrid und Michael
Sonntag, 25. Oktober 2009
3. Holá aus Tilcara - Teil 1
Hi zusammen, mittlerweile ist wieder eine Menge passiert und wir haben einige Abenteuer bestanden. Erst sind wir von Cafayate nach Cachi gefahren sind und am Tag danach ein Stück in Richtung Salta, um den Nationalpark Los Cordones mit seinen Kakteen anzusehen. Cachi ist ein sehr huebscher, kleiner Ort.
Bei der Strecke Cafayate-Cachi kommt der schönste Teil am Anfang, die Quebrada de las Felchas. Man sollte fuer die Fahrt genug Zeit einplanen!!!!
Für die ca. 160 Kilometer bracht man mit Allrad und ohne Stopps ca. 3,5 - 4 Stunden reine Fahrzeit. Die Strecke ab San Carlos ist komplett ungeteert, mit vielen Kurven, Enstellen und recht viel Verkehr. Da muss man man oft bis auf Schrittgeschwindigkleit runter.
Das nagelneue James Turell Museumn in Colomé, dem Weingut mit den weltweit hoechstgelegenen Weinreben, öffnete erst ab 14 Uhr, wir mussten eine Stunde auf die Führung warten. Auf schattiger Terrasse mit leckerem Salat und einem Glas Torrontés konnte man es gut aushalten. Das 1.600 qm grosse Museum ist sehr beeindruckend. Leider haben wir die letzten 3 Räume nicht gesehen, weil der Stom ausfiel und geschlossen wurde. Lichtkunst ohne Strom geht nun mal nicht.
Wir sind in den ersten 11 Tagen "nur" 2.200 Kilometer gefahren - trotz recht großer Distanzen und viel Zeit im Auto-Inneren...
Die Strassen hier sind ein Abenteuer, vor allem aber die Beschilderung. Sie weist oft in die falsche Richtung oder ist im besten Fall gar nicht vorhanden. Dann heisst es fragen, oder nach Sonnenstand und Himmelsrichtung fahren. Dies ist uns bisher eigentlich immer gut gelungen, wir kommen uns schon vor wie die Pfadfinder.
Uebel wird es an Stellen, wo nur noch Fahrspuren zu erkennen sind uns diverse Offraodfahrer ihre Kurven und Seitenwege in der Landschaft hinterlassen haben. In dem Fall haben wir uns immer an das meiste Wellblech gehalten... :-) Und immer gut angekommen, das Fahren mit hohem Radstand ist doch sehr bequem, da muss man ueber die zahlreich vorhandenen Loecher und Hubbel nicht nachdenken. Im Cuyo weiter im Sueden bracht man definitiv kein Allrad, da sind die Strassen wesentlich besser.
Superlativen standen am naechsen Tag auf dem Programm, da waren wir unterwegs auf noch kurvigerer Straße über La Poma nach San Antonio de los Cobres. Von dort wollten wir sogar noch weiter bis nach Susques.
Die Strecke ist relativ locker mit 4x4 an einem Tag zu schaffen. Doch locker geht in Argentinien gar nichts, denn unser Tank war leer. In Cahci gab es aber gerade keinen Diesel, wir wurden auf dem Morgen der Abfahrt vertroestet. Frueh aufgestanden, doch an der Tanke war der Laster mit dem Sprit immer noch nicht angekommen. Und die erste Tagesetappe war ohne Tankfuellung nicht zu bewaeltigen, das es bis San Antonio de los Cobres keine Tankstelle mehr gibt.
Die naechste war 30 Kilometer zurueck in Richtung Cafayate. Eine aetzende Strecke voller Kurven und Engstellen mit Verkehr. Was blieb uns ueber, wir mussten am fruehen Morgen erst einmal tanken fahren. Das bedeutet hier in Argentinien: fur ca. 60 Kilometer mal eben 2 Stunden unterwegs sein...
Mit dieser Verspaetung fuhren wir dann los, um den hoechsten, mit dem Auto zu befahrenden Pass der Welt zu bezwingen. Eine sehr schoene Strecke mit vielen Kehren, bis wir dann bei ca. 4.895 Metern auf der Passhoehe standen. Unter uns kreisten die Condore, der Weg bergab in Richtung San Antonia de los Cobres war dann eher langweilig. Letzteres ist ein schreckliches Kaff und wir mussten die Strasse nach Susques erahnen. Sie fuehrte direkt unter dem beruehmten Viadukt hindurch, bei den der Tren de los Nubes endet. Dann noch mal ca. 140 Kilometer und am fruehen Nachmittag waren wir dann in Susques, wieder in einem augebuchten Hotel.
Ein toller Fahrtag, von dem wir uns die ersten 60 Kilometer gerne erspart haetten...
Weiter im zweiten Teil, es gibt so viel zu berichten....
Bei der Strecke Cafayate-Cachi kommt der schönste Teil am Anfang, die Quebrada de las Felchas. Man sollte fuer die Fahrt genug Zeit einplanen!!!!
Für die ca. 160 Kilometer bracht man mit Allrad und ohne Stopps ca. 3,5 - 4 Stunden reine Fahrzeit. Die Strecke ab San Carlos ist komplett ungeteert, mit vielen Kurven, Enstellen und recht viel Verkehr. Da muss man man oft bis auf Schrittgeschwindigkleit runter.
Das nagelneue James Turell Museumn in Colomé, dem Weingut mit den weltweit hoechstgelegenen Weinreben, öffnete erst ab 14 Uhr, wir mussten eine Stunde auf die Führung warten. Auf schattiger Terrasse mit leckerem Salat und einem Glas Torrontés konnte man es gut aushalten. Das 1.600 qm grosse Museum ist sehr beeindruckend. Leider haben wir die letzten 3 Räume nicht gesehen, weil der Stom ausfiel und geschlossen wurde. Lichtkunst ohne Strom geht nun mal nicht.
Wir sind in den ersten 11 Tagen "nur" 2.200 Kilometer gefahren - trotz recht großer Distanzen und viel Zeit im Auto-Inneren...
Die Strassen hier sind ein Abenteuer, vor allem aber die Beschilderung. Sie weist oft in die falsche Richtung oder ist im besten Fall gar nicht vorhanden. Dann heisst es fragen, oder nach Sonnenstand und Himmelsrichtung fahren. Dies ist uns bisher eigentlich immer gut gelungen, wir kommen uns schon vor wie die Pfadfinder.
Uebel wird es an Stellen, wo nur noch Fahrspuren zu erkennen sind uns diverse Offraodfahrer ihre Kurven und Seitenwege in der Landschaft hinterlassen haben. In dem Fall haben wir uns immer an das meiste Wellblech gehalten... :-) Und immer gut angekommen, das Fahren mit hohem Radstand ist doch sehr bequem, da muss man ueber die zahlreich vorhandenen Loecher und Hubbel nicht nachdenken. Im Cuyo weiter im Sueden bracht man definitiv kein Allrad, da sind die Strassen wesentlich besser.
Superlativen standen am naechsen Tag auf dem Programm, da waren wir unterwegs auf noch kurvigerer Straße über La Poma nach San Antonio de los Cobres. Von dort wollten wir sogar noch weiter bis nach Susques.
Die Strecke ist relativ locker mit 4x4 an einem Tag zu schaffen. Doch locker geht in Argentinien gar nichts, denn unser Tank war leer. In Cahci gab es aber gerade keinen Diesel, wir wurden auf dem Morgen der Abfahrt vertroestet. Frueh aufgestanden, doch an der Tanke war der Laster mit dem Sprit immer noch nicht angekommen. Und die erste Tagesetappe war ohne Tankfuellung nicht zu bewaeltigen, das es bis San Antonio de los Cobres keine Tankstelle mehr gibt.
Die naechste war 30 Kilometer zurueck in Richtung Cafayate. Eine aetzende Strecke voller Kurven und Engstellen mit Verkehr. Was blieb uns ueber, wir mussten am fruehen Morgen erst einmal tanken fahren. Das bedeutet hier in Argentinien: fur ca. 60 Kilometer mal eben 2 Stunden unterwegs sein...
Mit dieser Verspaetung fuhren wir dann los, um den hoechsten, mit dem Auto zu befahrenden Pass der Welt zu bezwingen. Eine sehr schoene Strecke mit vielen Kehren, bis wir dann bei ca. 4.895 Metern auf der Passhoehe standen. Unter uns kreisten die Condore, der Weg bergab in Richtung San Antonia de los Cobres war dann eher langweilig. Letzteres ist ein schreckliches Kaff und wir mussten die Strasse nach Susques erahnen. Sie fuehrte direkt unter dem beruehmten Viadukt hindurch, bei den der Tren de los Nubes endet. Dann noch mal ca. 140 Kilometer und am fruehen Nachmittag waren wir dann in Susques, wieder in einem augebuchten Hotel.
Ein toller Fahrtag, von dem wir uns die ersten 60 Kilometer gerne erspart haetten...
Weiter im zweiten Teil, es gibt so viel zu berichten....
Montag, 19. Oktober 2009
2. Holá aus Cafayate
Hallo Ihr Lieben, wir sind mittlerweile im Weinort Cafayate angekommen. Hier haben wir ein sehr schönes Hotel bezogen, das Killa Cafayate, eine kleine Oase mitten im Ort. Alle Geschäfte und Restaurants sind einmal um den Block. Gestern Abend waren wir lecker essen und auch für heute abend haben wir schon ein Restaurant ausgesucht. Heute also ein Ruhetag, denn morgen geht es weiter in Richtung Chachi.
Das Wetter war bisher sehr schön, die Sonne schien täglich. Nur am Morgen in Buenos Aires hatten wir ein wenig Regen, als wir mit den Koffern umherirrten. Hier im Norden ist das Klima so unterschiedlich wie die Höhenlagen: Stahlbleuer Himmel und nachts kalt in der Puna, unten im Tal warm und sonnig. Die Böden sind sehr trocken hier und am Nachmittag erhebt sich immer Wind. Alles ist staubig. Unser Ford Ranger hat zwar hinten einen Koffer, doch dicht ist er nicht. So ruppeln unsere Koffer im Staubbad hin und her und sehen aus wie durch den Ascheimer gezogen. Jede Fahrt endet auf ungeteerter Piste und man zieht ständig riesige Staubwolken hinter sich her oder wird von entgegenkommenden Fahrzeugen in solche eingehüllt. Leider ist am Nachmittag meist auch die Sicht au8f die Berge getrübt.
Der Verkehr hält sich allerdings in Grenzen, auch auf den Hauptstrecken. In der Puna oben ist uns in 4 Stunden nicht ein einziges anderes Fahrezeug begegnet.
Die Region ist voller Superlativen: der höchste Vulkan der Welt mit 6.893 M ist der Ojos del Salado - der hüllte sich aber in Wolken und wir sahen nur sein Unterteil.
Durch die weltgrösste Caldera des Vulkans Galán sind wir bei schönstem Wetter durch gefahren. In unserem letzten Übernachtungsort, Amaicha del Valle, scheint an 360 tagen im Jahr die Sonne. Selbst die Ältesten dort können sich nicht an Regen erinnern. Und in wenigen Tagen werden wir den höchsten, mit dem Auto zu befahrenden Pass unter die Räder nehmen.
Die Nebenkosten sind sehr günstig, egal ob Souvenirs oder Essen. Jeder Tag hält neue Überraschungen bereit und vieles muss man sich erarbeiten, denn ausgeschildert ist hier wenig - weder Wegweiser noch Öffnungszeiten. Ach ja, gestern war hier Muttertag....
Gruß
Ingrid und Michael
Das Wetter war bisher sehr schön, die Sonne schien täglich. Nur am Morgen in Buenos Aires hatten wir ein wenig Regen, als wir mit den Koffern umherirrten. Hier im Norden ist das Klima so unterschiedlich wie die Höhenlagen: Stahlbleuer Himmel und nachts kalt in der Puna, unten im Tal warm und sonnig. Die Böden sind sehr trocken hier und am Nachmittag erhebt sich immer Wind. Alles ist staubig. Unser Ford Ranger hat zwar hinten einen Koffer, doch dicht ist er nicht. So ruppeln unsere Koffer im Staubbad hin und her und sehen aus wie durch den Ascheimer gezogen. Jede Fahrt endet auf ungeteerter Piste und man zieht ständig riesige Staubwolken hinter sich her oder wird von entgegenkommenden Fahrzeugen in solche eingehüllt. Leider ist am Nachmittag meist auch die Sicht au8f die Berge getrübt.
Der Verkehr hält sich allerdings in Grenzen, auch auf den Hauptstrecken. In der Puna oben ist uns in 4 Stunden nicht ein einziges anderes Fahrezeug begegnet.
Die Region ist voller Superlativen: der höchste Vulkan der Welt mit 6.893 M ist der Ojos del Salado - der hüllte sich aber in Wolken und wir sahen nur sein Unterteil.
Durch die weltgrösste Caldera des Vulkans Galán sind wir bei schönstem Wetter durch gefahren. In unserem letzten Übernachtungsort, Amaicha del Valle, scheint an 360 tagen im Jahr die Sonne. Selbst die Ältesten dort können sich nicht an Regen erinnern. Und in wenigen Tagen werden wir den höchsten, mit dem Auto zu befahrenden Pass unter die Räder nehmen.
Die Nebenkosten sind sehr günstig, egal ob Souvenirs oder Essen. Jeder Tag hält neue Überraschungen bereit und vieles muss man sich erarbeiten, denn ausgeschildert ist hier wenig - weder Wegweiser noch Öffnungszeiten. Ach ja, gestern war hier Muttertag....
Gruß
Ingrid und Michael
Samstag, 17. Oktober 2009
1. Holá aus El Penon
Hallo Ihr lieben Leser,
wir sind erst ein paar Tage in Argentinien und es gibt so viel zu berichten, da könnten wir schon fast ein Buch drüber schreiben. Es gab Höhen und leider auch ein paar Tiefen, die wir aber unter Verlust einiger Nerven gemeistert haben. Doch nun von Anfang an:
Der Flug mkit der Luifthansa verlief ohnne Störung, die eine Stunde Verspätung hatten wir in Buenes Aires fast wieder aufgeholt. Dann mit dem Taxi in das schöne Hotel und am Abend in einem kleinen Restaurant in San Telmo noch Essen gewesen. Lecker, den ersten argentinischen Wein verkostet. Am nächtsten Tag haben wir die Stadt erkundet und sind am Abend im Hotel essen gegangen. Die bieten dort Molekularküche zu erschwinglichen Preisen, das 7-Gang Menü war überraschend und lecker.
Am nächten Morgen wollten wir zum Flughafen, der Flieger nach Salta ging um 10:20 Uhr. Rechtzeitig hatten wir gepackt und bestellten an der Rezeption ein Taxi. Dort teilte man uns mit, das leider an diesem Sonntag ein Marathon in Buenos Aires stattfindet und kein einziges Taxi bis zum Hotel fahren kann. Das hätten uns die I%§$$§§ ja auch vorher mitteilen können. Lappidar meinte man, wir könnten 9 Blocks laufen und dort ein Taxi anhalten. Natürlich regnete es an diesem Morgen. Mit Wut im Bauch und unseren Koffern im Schlepptau zogen wir dann los, querten die Marathonstrecke aber schon nach 3 Blocks und versuchten ein Taxi anzuhalten. Nachdem einige vorbei gehfahren waren, gelang es ein freies zu beommen. Der Puls war schon hoch genug,. denn ein Flugzeug wartet nicht. Der Fahrer teilte uns mit, dass alle Wege zum Flughafen gesperrt seien. Polizei stand überall an Absperrungen und wir sahen die Läufer. Der findige Fahrer kannte jedoch einen Umweg und so kamen wir fast pünkltlich am Flughafen an. Wie gut, wenn man stets genug Zeit einplant...
Doch der Schrecken sollte an diesem Tag noch weitergehen. Nach einen netten Flug landeten wir in Salta und wollten unseren Mietwagen abholen. Doch dort bei Alamo teilte man uns mit, dass unsere Krditkarten nicht gut genug seien für die Summe von 6.000 Pesos (ca.: 1.100 Euro) die als Kaution hinterlegt werden müssen. Weltweit hatten wir noch nie Probleme damit, auch nicht in Argentinien bei Alamo in Mendoza 2008. Der Mensch weigerte sich, das Auto ohne den Kredkitkartenbeleg herauszugeben, es war Sonntag und am nächsten Ttag war feiertag. Keine Bank hatte geöffnet und das Hotel in Rosario de la Frontera am Abend war gebucht. Nur unser Auoto bekamen wir nicht. Selbst für läppsche 700 Pesos kam die Anfage von Mastercard zurück. Keine Chance und keine Aussicht, in den nächsten 2 Tagen Geld zu bekommen. Wir haben dann die Telefonnummer der Lufthansa-Card mit unserem Handy angerufen udn dort teilte man uns zu unserer Überraschung mit, das von Master Card Argentina gar keine Anfrage gekommen war. Am Morgen hatten wir mit den gleichen Karten noch in Buenos Aires bezahl. Was tun? Wir fuhren nach Salta in das Hotel, welches wir am Ende für eine Nacht gebucht hatten, In der Hoffnung, dort englischsprachige Hilfe zu bekommen. So war es dann auch, alle waren sehr nett als sie sahen wie verzweifelt wir waren. Der Manager hängte sich ans Telefon und fragte bei mastercard nach. Was genau passiert ist, können wir eigendlich gar nicht nachvollziehen. wir buchten eine Nacht im Hotel in Salta, denn unsere erste Station konnten wir nicht mehr erreichen. Am Abend bekamen wir dann doch noch unser Auto von Alamo, warum auch immer... Plötzlich klappte es mit der Kreditkarte, was am Mittag angeblich noch nicht funktionierte. Wir sitzen nun auf den Kosten für die verpasste Nacht im Hotel in Rosario de la Frontera, 1 taxifahrten zum Flughafen und der zusätzlichen Nacht in Salta. Trotzdem waren wir froh, am nächsten Morgen zu unserer zweiten Unterkunft in Tafi del Valle fahren zu können.
Soweit die kleinen Katastrophen, ab jetzt wird es nur noch schön. Schöne Unterkünfte, grandiose Landschaften, lecker Wein und nette Leute. Perfekt zum Entspannen. Der Norden hier bietet Pässe, die sehen auf der Karte nach nix aus, da braucht man fvür 60 Kilometer fast 2 Stunden. Wir sind jeden Tag froh über die Entscheidung, einen 4x4 gemietet zu haben. Auf der Karte sehen einige Straßen harmlos aus und haben eine Nummer als Ruta National. Und plötzlich hängt man steil im Berg, mit Abgrund und Schotterpiste und engen Schleifen.
2 Tage haben wir an den heissen Quellen in Fiambalá verbracht und heute sind wir eine sehr abenteuerliche und wunderbare Offroadstrecke gefahren. Für die 120 Kilometer haben wir 4 Stunden gebraucht, der Weg führte über Lavafelder, Tiefsandrillen, Ascheberge und vorbei Bimsteingebilden durch die größte Vukancaldera weltweit. Eine absolut atemberaubende Landschaft!!!!! Nicht ein einziges anderes Fahrzeug. 45x25 Kilometer beträgt die Caldera im Durchmesser mit einem schwarzen Lavakegel in der Mitte.
Jetzt sitzen wir in einer kleinen Hosteria in El Penon in der Puna-Hochebene. Morgen geht es wieder herunter in "Tal" von über 4.000 Metern auf ca. 1.800 Meter. Wenn wir in Cafayate sind, werden wir weiter berichten...
Gruß
Ingrid und Michael
wir sind erst ein paar Tage in Argentinien und es gibt so viel zu berichten, da könnten wir schon fast ein Buch drüber schreiben. Es gab Höhen und leider auch ein paar Tiefen, die wir aber unter Verlust einiger Nerven gemeistert haben. Doch nun von Anfang an:
Der Flug mkit der Luifthansa verlief ohnne Störung, die eine Stunde Verspätung hatten wir in Buenes Aires fast wieder aufgeholt. Dann mit dem Taxi in das schöne Hotel und am Abend in einem kleinen Restaurant in San Telmo noch Essen gewesen. Lecker, den ersten argentinischen Wein verkostet. Am nächtsten Tag haben wir die Stadt erkundet und sind am Abend im Hotel essen gegangen. Die bieten dort Molekularküche zu erschwinglichen Preisen, das 7-Gang Menü war überraschend und lecker.
Am nächten Morgen wollten wir zum Flughafen, der Flieger nach Salta ging um 10:20 Uhr. Rechtzeitig hatten wir gepackt und bestellten an der Rezeption ein Taxi. Dort teilte man uns mit, das leider an diesem Sonntag ein Marathon in Buenos Aires stattfindet und kein einziges Taxi bis zum Hotel fahren kann. Das hätten uns die I%§$$§§ ja auch vorher mitteilen können. Lappidar meinte man, wir könnten 9 Blocks laufen und dort ein Taxi anhalten. Natürlich regnete es an diesem Morgen. Mit Wut im Bauch und unseren Koffern im Schlepptau zogen wir dann los, querten die Marathonstrecke aber schon nach 3 Blocks und versuchten ein Taxi anzuhalten. Nachdem einige vorbei gehfahren waren, gelang es ein freies zu beommen. Der Puls war schon hoch genug,. denn ein Flugzeug wartet nicht. Der Fahrer teilte uns mit, dass alle Wege zum Flughafen gesperrt seien. Polizei stand überall an Absperrungen und wir sahen die Läufer. Der findige Fahrer kannte jedoch einen Umweg und so kamen wir fast pünkltlich am Flughafen an. Wie gut, wenn man stets genug Zeit einplant...
Doch der Schrecken sollte an diesem Tag noch weitergehen. Nach einen netten Flug landeten wir in Salta und wollten unseren Mietwagen abholen. Doch dort bei Alamo teilte man uns mit, dass unsere Krditkarten nicht gut genug seien für die Summe von 6.000 Pesos (ca.: 1.100 Euro) die als Kaution hinterlegt werden müssen. Weltweit hatten wir noch nie Probleme damit, auch nicht in Argentinien bei Alamo in Mendoza 2008. Der Mensch weigerte sich, das Auto ohne den Kredkitkartenbeleg herauszugeben, es war Sonntag und am nächsten Ttag war feiertag. Keine Bank hatte geöffnet und das Hotel in Rosario de la Frontera am Abend war gebucht. Nur unser Auoto bekamen wir nicht. Selbst für läppsche 700 Pesos kam die Anfage von Mastercard zurück. Keine Chance und keine Aussicht, in den nächsten 2 Tagen Geld zu bekommen. Wir haben dann die Telefonnummer der Lufthansa-Card mit unserem Handy angerufen udn dort teilte man uns zu unserer Überraschung mit, das von Master Card Argentina gar keine Anfrage gekommen war. Am Morgen hatten wir mit den gleichen Karten noch in Buenos Aires bezahl. Was tun? Wir fuhren nach Salta in das Hotel, welches wir am Ende für eine Nacht gebucht hatten, In der Hoffnung, dort englischsprachige Hilfe zu bekommen. So war es dann auch, alle waren sehr nett als sie sahen wie verzweifelt wir waren. Der Manager hängte sich ans Telefon und fragte bei mastercard nach. Was genau passiert ist, können wir eigendlich gar nicht nachvollziehen. wir buchten eine Nacht im Hotel in Salta, denn unsere erste Station konnten wir nicht mehr erreichen. Am Abend bekamen wir dann doch noch unser Auto von Alamo, warum auch immer... Plötzlich klappte es mit der Kreditkarte, was am Mittag angeblich noch nicht funktionierte. Wir sitzen nun auf den Kosten für die verpasste Nacht im Hotel in Rosario de la Frontera, 1 taxifahrten zum Flughafen und der zusätzlichen Nacht in Salta. Trotzdem waren wir froh, am nächsten Morgen zu unserer zweiten Unterkunft in Tafi del Valle fahren zu können.
Soweit die kleinen Katastrophen, ab jetzt wird es nur noch schön. Schöne Unterkünfte, grandiose Landschaften, lecker Wein und nette Leute. Perfekt zum Entspannen. Der Norden hier bietet Pässe, die sehen auf der Karte nach nix aus, da braucht man fvür 60 Kilometer fast 2 Stunden. Wir sind jeden Tag froh über die Entscheidung, einen 4x4 gemietet zu haben. Auf der Karte sehen einige Straßen harmlos aus und haben eine Nummer als Ruta National. Und plötzlich hängt man steil im Berg, mit Abgrund und Schotterpiste und engen Schleifen.
2 Tage haben wir an den heissen Quellen in Fiambalá verbracht und heute sind wir eine sehr abenteuerliche und wunderbare Offroadstrecke gefahren. Für die 120 Kilometer haben wir 4 Stunden gebraucht, der Weg führte über Lavafelder, Tiefsandrillen, Ascheberge und vorbei Bimsteingebilden durch die größte Vukancaldera weltweit. Eine absolut atemberaubende Landschaft!!!!! Nicht ein einziges anderes Fahrzeug. 45x25 Kilometer beträgt die Caldera im Durchmesser mit einem schwarzen Lavakegel in der Mitte.
Jetzt sitzen wir in einer kleinen Hosteria in El Penon in der Puna-Hochebene. Morgen geht es wieder herunter in "Tal" von über 4.000 Metern auf ca. 1.800 Meter. Wenn wir in Cafayate sind, werden wir weiter berichten...
Gruß
Ingrid und Michael
Sonntag, 4. Oktober 2009
Und weg...
Hallo, die Zeit vergeht wie im Flug. Ich kann es gar nicht glauben, aber in wenigen Tagen sind wir schon wieder im Urlaub. Argentinien, wir kommen!
Bis dahin gibt es aber noch eine Menge zu erledigen.
Am letzten Wochenende waren wir mit unserem Volvo in Knüllwald. Dort konnten wir unser Auto endlich mal wieder artgerecht halten, zusammen mit 15 anderen Volvos.
Hier sind die Bilder vom Treffen.
Auf meiner Webseite habe ich für die meisten Ziele nun die Amazon-Links jeweils unter ALLGEMEINES eingefügt, die ersten Bestellungen gab es auch schon.
Sonst gibt es nicht viel Neues, erst nach unserer Rückkehr werden wieder neue Seiten mit Inhalt gefüllt. Dann ist es ja auch schon fast Winter.
Zur Zeit höre ich eine Menge Musik unter http://www.lastfm.de - sehr empfehlenswert, wenn man auch mal musikalisches Neuland erkunden möchte.
Hier noch mal ein paar Musikvideos aus aller Welt, ich melde mich beim nächsten Mal aus Argentinien.
Gruß
Ingrid
Mali
Neuseeland
Argentinien
Deutschland
Bis dahin gibt es aber noch eine Menge zu erledigen.
Am letzten Wochenende waren wir mit unserem Volvo in Knüllwald. Dort konnten wir unser Auto endlich mal wieder artgerecht halten, zusammen mit 15 anderen Volvos.
Hier sind die Bilder vom Treffen.
Auf meiner Webseite habe ich für die meisten Ziele nun die Amazon-Links jeweils unter ALLGEMEINES eingefügt, die ersten Bestellungen gab es auch schon.
Sonst gibt es nicht viel Neues, erst nach unserer Rückkehr werden wieder neue Seiten mit Inhalt gefüllt. Dann ist es ja auch schon fast Winter.
Zur Zeit höre ich eine Menge Musik unter http://www.lastfm.de - sehr empfehlenswert, wenn man auch mal musikalisches Neuland erkunden möchte.
Hier noch mal ein paar Musikvideos aus aller Welt, ich melde mich beim nächsten Mal aus Argentinien.
Gruß
Ingrid
Mali
Neuseeland
Argentinien
Deutschland
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