Hallo Ihr lieben Leser,
wir sind erst ein paar Tage in Argentinien und es gibt so viel zu berichten, da könnten wir schon fast ein Buch drüber schreiben. Es gab Höhen und leider auch ein paar Tiefen, die wir aber unter Verlust einiger Nerven gemeistert haben. Doch nun von Anfang an:
Der Flug mkit der Luifthansa verlief ohnne Störung, die eine Stunde Verspätung hatten wir in Buenes Aires fast wieder aufgeholt. Dann mit dem Taxi in das schöne Hotel und am Abend in einem kleinen Restaurant in San Telmo noch Essen gewesen. Lecker, den ersten argentinischen Wein verkostet. Am nächtsten Tag haben wir die Stadt erkundet und sind am Abend im Hotel essen gegangen. Die bieten dort Molekularküche zu erschwinglichen Preisen, das 7-Gang Menü war überraschend und lecker.
Am nächten Morgen wollten wir zum Flughafen, der Flieger nach Salta ging um 10:20 Uhr. Rechtzeitig hatten wir gepackt und bestellten an der Rezeption ein Taxi. Dort teilte man uns mit, das leider an diesem Sonntag ein Marathon in Buenos Aires stattfindet und kein einziges Taxi bis zum Hotel fahren kann. Das hätten uns die I%§$$§§ ja auch vorher mitteilen können. Lappidar meinte man, wir könnten 9 Blocks laufen und dort ein Taxi anhalten. Natürlich regnete es an diesem Morgen. Mit Wut im Bauch und unseren Koffern im Schlepptau zogen wir dann los, querten die Marathonstrecke aber schon nach 3 Blocks und versuchten ein Taxi anzuhalten. Nachdem einige vorbei gehfahren waren, gelang es ein freies zu beommen. Der Puls war schon hoch genug,. denn ein Flugzeug wartet nicht. Der Fahrer teilte uns mit, dass alle Wege zum Flughafen gesperrt seien. Polizei stand überall an Absperrungen und wir sahen die Läufer. Der findige Fahrer kannte jedoch einen Umweg und so kamen wir fast pünkltlich am Flughafen an. Wie gut, wenn man stets genug Zeit einplant...
Doch der Schrecken sollte an diesem Tag noch weitergehen. Nach einen netten Flug landeten wir in Salta und wollten unseren Mietwagen abholen. Doch dort bei Alamo teilte man uns mit, dass unsere Krditkarten nicht gut genug seien für die Summe von 6.000 Pesos (ca.: 1.100 Euro) die als Kaution hinterlegt werden müssen. Weltweit hatten wir noch nie Probleme damit, auch nicht in Argentinien bei Alamo in Mendoza 2008. Der Mensch weigerte sich, das Auto ohne den Kredkitkartenbeleg herauszugeben, es war Sonntag und am nächsten Ttag war feiertag. Keine Bank hatte geöffnet und das Hotel in Rosario de la Frontera am Abend war gebucht. Nur unser Auoto bekamen wir nicht. Selbst für läppsche 700 Pesos kam die Anfage von Mastercard zurück. Keine Chance und keine Aussicht, in den nächsten 2 Tagen Geld zu bekommen. Wir haben dann die Telefonnummer der Lufthansa-Card mit unserem Handy angerufen udn dort teilte man uns zu unserer Überraschung mit, das von Master Card Argentina gar keine Anfrage gekommen war. Am Morgen hatten wir mit den gleichen Karten noch in Buenos Aires bezahl. Was tun? Wir fuhren nach Salta in das Hotel, welches wir am Ende für eine Nacht gebucht hatten, In der Hoffnung, dort englischsprachige Hilfe zu bekommen. So war es dann auch, alle waren sehr nett als sie sahen wie verzweifelt wir waren. Der Manager hängte sich ans Telefon und fragte bei mastercard nach. Was genau passiert ist, können wir eigendlich gar nicht nachvollziehen. wir buchten eine Nacht im Hotel in Salta, denn unsere erste Station konnten wir nicht mehr erreichen. Am Abend bekamen wir dann doch noch unser Auto von Alamo, warum auch immer... Plötzlich klappte es mit der Kreditkarte, was am Mittag angeblich noch nicht funktionierte. Wir sitzen nun auf den Kosten für die verpasste Nacht im Hotel in Rosario de la Frontera, 1 taxifahrten zum Flughafen und der zusätzlichen Nacht in Salta. Trotzdem waren wir froh, am nächsten Morgen zu unserer zweiten Unterkunft in Tafi del Valle fahren zu können.
Soweit die kleinen Katastrophen, ab jetzt wird es nur noch schön. Schöne Unterkünfte, grandiose Landschaften, lecker Wein und nette Leute. Perfekt zum Entspannen. Der Norden hier bietet Pässe, die sehen auf der Karte nach nix aus, da braucht man fvür 60 Kilometer fast 2 Stunden. Wir sind jeden Tag froh über die Entscheidung, einen 4x4 gemietet zu haben. Auf der Karte sehen einige Straßen harmlos aus und haben eine Nummer als Ruta National. Und plötzlich hängt man steil im Berg, mit Abgrund und Schotterpiste und engen Schleifen.
2 Tage haben wir an den heissen Quellen in Fiambalá verbracht und heute sind wir eine sehr abenteuerliche und wunderbare Offroadstrecke gefahren. Für die 120 Kilometer haben wir 4 Stunden gebraucht, der Weg führte über Lavafelder, Tiefsandrillen, Ascheberge und vorbei Bimsteingebilden durch die größte Vukancaldera weltweit. Eine absolut atemberaubende Landschaft!!!!! Nicht ein einziges anderes Fahrzeug. 45x25 Kilometer beträgt die Caldera im Durchmesser mit einem schwarzen Lavakegel in der Mitte.
Jetzt sitzen wir in einer kleinen Hosteria in El Penon in der Puna-Hochebene. Morgen geht es wieder herunter in "Tal" von über 4.000 Metern auf ca. 1.800 Meter. Wenn wir in Cafayate sind, werden wir weiter berichten...
Gruß
Ingrid und Michael
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